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Dornröschenschlaf beendet

 
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Naitmare



Anmeldedatum: 27.08.2021
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo, 30.08.2021 13:15    Titel: Dornröschenschlaf beendet Antworten mit Zitat

Hallo liebe Amiganer,

vielen Dank in die Aufnahme eurer Community.

Ich habe nach vielen, vielen Jahren meinen A2000(B?) aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Ich war früher ein begeisteter Amiga-Fan und war/bin mächtig stolz auf meinen Amiga.

Ich versuche meine Konfiguration mal kurz vorzustellen:

A2000 B Kickstart ROM-Version 3.1 (40.063)
Cybervision 64 3D
Blizzard 2060 (68060-50Mhz) mit 64 MB RAM
IBM DORS 32160 (ca 2GB) HDD
FlickerFixer A2320
Schnittstellenkarte Multifacecard 3 (für serielle Anschlüsse)

Tastatur ist die Original-Amiga-Tastatur, Maus die Original-Amiga-Maus.
(Ja, ich habe auch Tastatur-Adapter und andere Mäuse.)

Was bisher geschah:
Ich habe die Onboard-Batterie ausgebaut und gegen eine 3V-Lithium-Batterie ausgetauscht.
Grober Staub entfernt, aber der Zustand war tatsächlich erstaunlich gut.
Nach dem 2. oder dritten Start-Versuch, habe ich auf der Cybervision meine Workbench gesehen und konnte (nachdem ich die Maus an den richtigen Port angeschlossen hatte) auch einige Klicks auf der Workbench machen.


Das Datum nach dem Einschalten war der 16.02.98. Ist das tatsächlich der Tag der letzten Nutzung vor dem Einmotten? Ich glaubte mich daran zu erinnern, dass ich nach dem y2k-Wechsel das geliebte Stück noch mal in Betrieb genommen zu haben, um gucken, ob es den Jahr-2000-Wechsel überstanden hat. Nach dem erfolgreichen Umstellen der Uhr läuft der Amiga jetzt mit einem "-21" Datum. Vermutlich glaubt er jetzt, dass er sich jetzt im Jahr 1921 befindet. Das hat bisher aber keinerlei Probleme aufgeworfen. Für euch natürlich nichts Neues.


Meine aktuelle Herausforderung ist es, ein Backup zu machen. Leider fehlt mir ein externes SCSI-Kabel mit 2x HD50-Stecker. Eine alte externe 4.3GB-Platte (mit Terminator) habe ich noch: Seagate Barracuda ST15150N (unglaublich fettes Teil) in einem HP-Gehäuse von meiner alten HP-UX. Ich könnte die Platte natürlich auch ausbauen und an das interne Kabel hängen, aber die Platte zieht so viel Strom (bis 1,9 A an 12V), dass ich sowieso ein externes Netzteil nehmen müsste. Der 68060 und die GraKa schluckt ja auch schon was.
Und ich müsste den Amiga offen betreiben, was mir wegen der lauten Systemplatte schon auf die Nerven gehen würde. Also muss ein externes SCSI-Kabel her.

Schwierigkeiten hatte ich mit meiner Mailbox-Software, weil die ohne angeschlossene Modems immer wieder das System abstürzen ließ. Mittlerweile konnte ich die Schnittstellen aus der Config ausschließen, so dass Amboss nicht mehr versucht, die Modems zu starten.

Viele meine (Wieder-)Anfänger-Probleme konnte ich mittlerweile schon selbst lösen, aber ich will mich euch dennoch anschließen, weil ich gerade sehr für meine Amiga brenne. Als ich endlich meine Workbench auf dem LCD sehen konnte, habe ich das Grinsen kaum noch aus meinem Gesicht bekommen.
Ich bin unglaublich beeindruckt, dass ein derart altes System selbst für heutige Verhältnisse so flüssig und schnell zu bedienen ist.

So richtig hat mich das Amiga-Fieber nie losgelassen. Ich habe rund um den Amiga in den letzten Jahren viele Ankündigungen gelesen und viel Enttäuschung erfahren. Der damalige Wechsel zu x86ern war sicher kein Fehler, aber das bedeutet nicht, dass diese alte Liebe nicht weiter brennen kann. Smile

So, als Einleitung ist das wahrscheinlich mehr als genug. An alle, die sich bis hier durchgelesen haben: Ich freue mich auf eine angenehme, gemeinsame Zeit mit euch.

Hilfe bräuchte ich wahrscheinlich mit dem Einbinden und Einrichten der externen Platte. Hat jemand Erfahrung mit den Blizzard-SCSI-Tools?

LG
Sascha
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RetroMan
Board-Angestellter


Anmeldedatum: 26.10.2004
Beiträge: 5994

BeitragVerfasst am: Mo, 30.08.2021 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Willkommen, einer sehr schöne Geschichte und eine noch schönere Amiga Konfigurationen Cool

Damit lässt sich schon einiges Anfangen. Was die SCSI Tools betrifft : ja .... ähhhh .... Ist aber ein paar Jahrzehnte her Shocked Laughing
_________________
LA TIOZ SON BIENVENIDO !!!
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Naitmare



Anmeldedatum: 27.08.2021
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di, 31.08.2021 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Dank für die nette Aufnahme.

Mittlerweile habe gelesen, dass es USB-Lösungen für den Zorro-II-Slot gibt. Leider habe ich keinen Anbieter gefunden, der sowas noch im Sortiment hat. Hat vielleicht jemand eine Bezugsquelle für eine USB-Speicherlösung für den Amiga?
Besonders interessant, weil scheinbar sehr ausgereift, finde ich den DENEB Amiga USB-Controller für Zorro-II/III.

Eine Ethernet-Karte würde mich auch interessieren. Kennt jemand eine vertretbare Lösung? Ich hätte irgendwo auch noch einen Switch mit BNC-Anschluss. Shocked
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Dennis



Anmeldedatum: 26.10.2004
Beiträge: 14479

BeitragVerfasst am: Di, 31.08.2021 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Die Deneb ist vor über 10 Jahren auf den Markt gekommen (ich hatte damals eine) und mittlerweile nur noch als Gebrauchtware zu stolzen Preisen zu bekommen (Neupreis + X).

Im Moment ist der einzige im Handel erhältliche Weg an USB am 2000er/3000er zu kommen eine x-surf + rapidroad.

https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/x-surf-100.html

https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/rapidroad-usb.html

Sind zusammen mit Versand knapp 250 Euro. Immerhin lieferbar.

Auf a1k.org wird im Moment von privater Seite ein neuer USB-Controller für Zorro-Amigas entwickelt

https://www.a1k.org/forum/index.php?threads/79933/

(keine Ahnung, ob man die Seite ohne Anmeldung sehen kann). Das wird aber eher ein Bausatz werden und ist nur für Mitglieder von a1k.org gedacht.

---

Falls das mit dem externen SCSI-Gehäuse nichts wird würde ich für kleines Geld einen SCSI-Controller für den PC suchen und die Amiga-Platte daran anschließen. Dann kann sie über WinUAE eingbebunden werden und der Inhalt auf ein Harddisk-Image überspielt werden.

Alternativ gäbe es noch den Buddha...

https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/buddha-ide.html

Das ist ein IDE-Controller für den 2000er. An den kann ein IDE-CF-Adapter gehängt werden.

gruß

Dennis
_________________
Jeff. Ich heiße Jeff.
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Naitmare



Anmeldedatum: 27.08.2021
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi, 01.09.2021 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Dennis hat Folgendes geschrieben:
Die Deneb ist vor über 10 Jahren auf den Markt gekommen (ich hatte damals eine) und mittlerweile nur noch als Gebrauchtware zu stolzen Preisen zu bekommen (Neupreis + X).

Im Moment ist der einzige im Handel erhältliche Weg an USB am 2000er/3000er zu kommen eine x-surf + rapidroad.

https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/x-surf-100.html

https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/rapidroad-usb.html



Hammer! Da bin ich bisher nicht drauf gestoßen. Vielen Dank!
Allerdings echt unverschämt teuer. Bei der X-Surf juckt es mich allerdings echt in den Fingern. Eine Netzwerkkarte ist sogar noch viel besser, als ein USB-Anschluss. Ich würde vermutlich auf die USB-Option sogar verzichten. Mehr als 100 Euro extra sind schon echt heftig.
Leider habe ich gerade vor ein paar Tagen mehr als 1000 Euro für NAS-Festplatten ausgegeben, da wird das noch ein bisschen waren müssen.

Bzgl. des externen SCSI habe ich mich schon mal schlau gemacht. Die Anleitung für die Blizzard 2060 ist zum Glück online abrufbar. Da steht schon einiges drin, was wichtig ist. Wie ich die Platte dann RDB formattiere, bekomme ich dann auch noch raus. Ein Kumpel wird mir ein SCSI-Kabel zur Verfügung stellen, welches mir aktuell noch fehlt. Einen Terminator HD50M hatte ich zum Glück noch.

Vielen Dank für eure Hilfe und Anteilnahme.
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Dennis



Anmeldedatum: 26.10.2004
Beiträge: 14479

BeitragVerfasst am: Do, 02.09.2021 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

Unverschämt teuer eigentlich nicht, ist nur ein kleiner Markt mit beschränkten Stückzahlen. Es werden auch gerne Bauteile benötigt, die heutzutage nicht mehr so zahlreich vorhanden sind, was die Preise wieder treibt.

Ist aber schön, das es für so betagte Hardware noch neue Erweiterungen zu kaufen gibt. Smile
_________________
Jeff. Ich heiße Jeff.
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