Seite 4 von 5
Verfasst: 24.08.2006, 09:32
von Kris
ich glaube nicht dass die Computersysteme wegen der Raubkopiererei zugrunde gegangen sind. Allerdings bin ich mir sicher, dass gerade diese ermöglichen, dass alte Systeme immer mehr oder weniger populär present sind. Da denke ich an alte 8/16bit Systeme von Commodore, Atari, etc.
Verfasst: 24.08.2006, 09:36
von AndreasM
Der Untergang von einem System liegt neist daran das es keine neue bzw. aktuelle Software dafür gibt.
Und jetzt frag mal warum die Entwickler keine Software mehr für Systeme wie z.b. den Amiga schreiben wollen...
Verfasst: 24.08.2006, 09:48
von CrazyIcecap
Der Untergang von Commodore und der Amiga-Serie lag aber weniger an den Raubkopierern, sondern eher am unfähigen Management.
Bei vielen anderen Systemen kam der Untergang eher dadurch, dass bessere Systeme auf den Markt kamen.
Beispiel Playstation 1 : Gut, zu Anfang gab es kaum Möglichkeiten für eine Raubkopie, was aber recht schnell geändert wurde.
Als dann aber die Mod-Chips rauskamen, wurde da kopiert wie zu alten Amiga-Zeiten - teilweise ("dank" Internet) sogar noch heftiger.
Ging die Konsole deshalb unter?
Ich will hier keinesfalls für Raubkopien plädieren.
Nur ist es halt so, dass durch die MÖGLICHKEIT, sich Kopien zu besorgen, eine Plattform halt sehr schnell sehr populär werden kann bzw. noch beliebter wird.
Verfasst: 24.08.2006, 09:53
von Miriam Koslowski
Raubkopie <-> Lebensintensität der Plattform (nur (!) dieser Aspekt)
...kann m.E. eine Symbiose sein, läuft das Verhältnis hingegen aus dem Ruder, ist das System jedoch schnell tot, da sich softwareseitig keine Investitionen mehr lohnen...
Meine Einschätzung, kann auch völlig falsch sein.
Verfasst: 24.08.2006, 10:06
von AndreasM
CrazyIcecap hat geschrieben:Der Untergang von Commodore und der Amiga-Serie lag aber weniger an den Raubkopierern, sondern eher am unfähigen Management.
Ja, von der Commodore Firma. Da hast Du Recht. Wenn allerdings ein Markt da gewesen wäre, hätte eine andere Firma das erfolgreich weiterführen können.
Bei vielen anderen Systemen kam der Untergang eher dadurch, dass bessere Systeme auf den Markt kamen.
Ein System verkauft sich immer nur so gut wie es dem User Nutzen bringt. Ein sehr gutes Beispiel war der PC. Ein Grund für den Erfolg des PCs war mit Sicherheit das er überall in den Büros stand. Der größere Grund war jedoch das es unmengen an Software für das System gab. Und sich diese Software auch verkauft hat!
Beispiel Playstation 1 : Gut, zu Anfang gab es kaum Möglichkeiten für eine Raubkopie, was aber recht schnell geändert wurde.
Als dann aber die Mod-Chips rauskamen, wurde da kopiert wie zu alten Amiga-Zeiten - teilweise ("dank" Internet) sogar noch heftiger.
Ging die Konsole deshalb unter?
Auch wenn der Vergleich einer Konsole mit einem Computersystem mit X Modellen hinkt... Ja, die Playstation 1 ist tot.

Ging sogar noch schneller als beim Amiga.
Ich will hier keinesfalls für Raubkopien plädieren.
Nur ist es halt so, dass durch die MÖGLICHKEIT, sich Kopien zu besorgen, eine Plattform halt sehr schnell sehr populär werden kann bzw. noch beliebter wird.
Schon, aber wie auch mombasajoe schrieb, es muss ein Gleichgewicht da sein. Beim Amiga gibts das schon lange nicht mehr, so das sich eine Softwarentwicklung dafür wirtschaftlich nicht mehr lohnt.
Das hat aber zur Folge das es immer weniger neue Software gibt. Dadurch gibt es immer weniger Hardware und damit ist dann das System tot.
Da helfen auch ein paar RetroFans nichts mehr die auf nem PC alte Amiga Spiele zocken.
Verfasst: 24.08.2006, 10:07
von AndreasM
mombasajoe hat geschrieben:Raubkopie <-> Lebensintensität der Plattform (nur (!) dieser Aspekt)
...kann m.E. eine Symbiose sein, läuft das Verhältnis hingegen aus dem Ruder, ist das System jedoch schnell tot, da sich softwareseitig keine Investitionen mehr lohnen...
Meine Einschätzung, kann auch völlig falsch sein.
Du hast schon recht. Raubkopien sorgen natürlich für die Verbreitung eines Systemes. Wenn es aber zuviele werden gibts keine neue Sorftware mehr und dann gibts irgendwann auch keine neuen Raubkopien und damit ist dann widerum das System uninteressant für die Raubkopierer...
Verfasst: 24.08.2006, 16:53
von CASSIUS
Hmm. Wenn man bedenkt, dass jeder damals Turrican 2 hatte, es sich aber stolze 25.000 x verkauft hat (wenn ich mich recht entsinne), dann dürfte klar sein, dass die Raubkopiererei nicht grade dem Markt geholfen hat.
Sicherlich hat die Raubkopiererei alleine nicht den Amigamarkt zerstört, aber sie war zumindest ein Sargnagel.
Verfasst: 24.08.2006, 18:13
von gunatm
25.000 Mal ist nicht viel, wenn man sich die damaligen Publishing- und Produktionskosten ansieht.

Verfasst: 24.08.2006, 18:32
von derLegoMann
Moin!
http://www.no-copy.org/abspielen.html
Interessantes Video zum Thema Raubkopien.
MfG
derLegoMann
Verfasst: 24.08.2006, 20:17
von Danny
was ist mit windows? was ist mit linux?
Verfasst: 24.08.2006, 20:41
von shoshone
mach mal jemand den tippfehler aus dem thema raus.
mit armen raupen hat das nichts zu tun

Verfasst: 24.08.2006, 21:41
von Big H
Gobbo hat geschrieben:was ist mit windows? was ist mit linux?
was wollen denn raupen mit linux das gehen ja nicht mal viren dran

und wie soll mann denn von linux ne raubkopie machen. oder verstehe ich jetzt was miss.
Verfasst: 24.08.2006, 22:06
von Danny
ich wollte nur mal folgendes in den raum damit werfen: linux ist erfolgreich, obwohl kein geld damit gemacht wird. und die leute programmieren ohne dafür geld zu bekommen. ob ein system erfolgreich ist oder nicht hängt also nicht davon ab wie viel geld die programmierer bekommen oder wer es wie oft kopiert...
Verfasst: 24.08.2006, 22:41
von Big H
dann sach doch gleich
und nenn nich linux in nem gleichen atemzug wie windoof

Verfasst: 24.08.2006, 23:36
von Independent
Gobbo hat geschrieben:ich wollte nur mal folgendes in den raum damit werfen: linux ist erfolgreich, obwohl kein geld damit gemacht wird. und die leute programmieren ohne dafür geld zu bekommen. ob ein system erfolgreich ist oder nicht hängt also nicht davon ab wie viel geld die programmierer bekommen oder wer es wie oft kopiert...
Mir ist linux ein wenig zu kompliziert und unterstützung von software firmen ist ja auch nicht grade in massen da. Sicherheitlücken bei linux sind genau so gravierend wie bei ms produkten nur konzentriert sich die welt auf ms und nicht auf linux da ms sehr weit verbreitet ist.
Wenige firmen entwickeln auch für linux und wenn bestimmte hersteller den code nicht offen legen würden würde es das eine oder andere spiel für linux gar nicht geben.
Wegen den raubkopien: Gute spiele verkaufen sich von selbst. Der kopierschutz dient meiner meinung nach den schulhof kopierer das leben zu erschweren.
Ich selbst habe ein sehr große anzahl an original software.
Folgendes:
Da ist eine junge frau oder ein junger mann die sich ein spiel kaufen wollen was ein starforce kopierschutzt hat. Im board des publisher lesen sie aber nur die wut post der leute die es sich gekauft haben weil sf nur probleme macht. Der support gibt tips wie alle brenner software deinstallieren, virtuelle laufwerke deinstalieren, beim freund installieren, laufwerks buchstaben ändern etc.
Wo kommen wir hin wenn der hersteller mir vorschreibt was ich auf mein rechner installieren darf und was nicht? Weiter gelesen und kopfschütteln alle seiten durchgelesen. Um es kurz zu machen: Das der publisher nicht gesagt hat den rechner komplett neu zu installieren war alles.
Was tut die junge frau oder der junge mann in so einer situation?
Ganz einfach:
Emule oder ähnliches an, downloaden und installieren, crack rüberkopieren und spaß haben. Nene für mich sind die hersteller zum teil selbst in schuld. Kopiert wird immer und überall. Und es gibt kein kopierschutz der nicht zu knacken ist. Auch starforce hat drann glauben müssen. Selbst wenn sie das inet abstellen würden geht das alles über den gelben riesen weiter. Wie damals eben mit den 3 buchstaben sammt nummer.
Mittlerweile haben ja viele hersteller reagiert und starforce komplett gestrichen. Sowas lobe ich mir und bekommen auch die volle unterstützung von mir.