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A500Man

Anmeldedatum: 10.11.2004 Beiträge: 267
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Verfasst am: Sa, 16.07.2011 20:36 Titel: 8372a defekt - ist der reparabel? |
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Hallo,
so`n sh*t, jetzt habe ich die Faxen dicke: Wieder ein 8372er Agnus mit grünem Bild ...
Doof. Aber: vielleicht kann man den ja reporieren ... oder so. Hat jemand eine Ahnung, was da kaputt ist? Es ist jeweils der Typ 318069-02.
Pinout siehe unen auf der Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Agnus_%28Amiga%29
 _________________ CU,
A500Man |
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Dennis

Anmeldedatum: 26.10.2004 Beiträge: 17015
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Verfasst am: Sa, 16.07.2011 22:23 Titel: |
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Also, nachdem du im Schwefelsäurebad das Gehäuse vom Silizium getrennt hast schnappst Du dir dein Rasterelektronenmikroskop und schaust dir darunter bei etwa 50.000 facher Vergrößerung alles genau an. Sobald Du den Fehler entdecken konntest (sollte ohne Vorlage höchstens 6 - 8 Wochen dauern, täglich 6 Stunden Schlaf und eine halbe Stunde Mittagspause eingerechnet) nimmst Du deinen 5 KW Präzisionslaser und behebst den Fehler im Layout des Chips. Anschließend alles noch wieder schön in Plastik eingießen und schon funktioniert der Chip wieder wie gewünscht.
...
Mal im Ernst, keine Privatperson der Welt wird das nötige Equipment und Knowhow haben um einen defekten IC reparieren zu können.
Selbst bei Commodore hat man damals keine Sekunde für die Reparatur defekter Chips verschwendet. Die Dinger waren in der Herstellung so günstig, das jede Stunde Fehlersuche den Wert bei weitem überschritten hätte.
Wenn sich der Fehler nicht auf Kontaktprobleme reduzieren lässt (Pinne reinigen) und der Fehler immer noch in verschiedenen Miggys auftritt hast Du alles getan was du tun konntest um diesen Chip zu retten. Also trauere nicht und mache aus dem Ding einen schicken Schlüsselanhänger.
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Ich würde mir eher Gedanken darüber machen, wieso die Agnus bei dir anscheinend wegsterben wie die Fliegen. Eventuell produziert dein Netzteil eine ganz garstige Stromqualität, bei der früher oder später diverse Customchips eingehen. Dafür müsste man sich die Spannungen im Amiga aber mal mit einem Oszilloskop anschauen.
Edit: Natürlich muss man auch bedenken, das diverse Amiga-Customchips schon über 20 Jahre alt sind und langsam auf die 25 - 30 zusteuern. Da ergeben sich automatisch interne Materialveränderungen (Elektromigration lässt grüßen) und irgendwann sind die Chips hinüber, wahrscheinlich sogar ohne großes zutun des Anwenders. Ich denke in den kommenden 10 Jahren werden diverse Chips an Altersschwäche wegsterben. Deshalb gibt es ja auch schon seit längerem Bestrebungen das Amiga-Chipset nachzubauen. _________________ Überlebender des 2024er 4-Tage Banns. |
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Nadjell

Anmeldedatum: 19.09.2011 Beiträge: 96 Wohnort: 816420194
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Verfasst am: Sa, 24.09.2011 01:13 Titel: |
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| Du meine Güte ... *schaut sich das mit der Elektromigration an* ... das erklärt einiges. |
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gunatm Board-Angestellter

Anmeldedatum: 26.10.2004 Beiträge: 48992 Wohnort: Bahrenfeld
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Verfasst am: Sa, 24.09.2011 10:28 Titel: |
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Ist es denn wirklich der Agnus? hast du jetzt nur ein grünes Bild? _________________ ------------------------------
"Moin moin und Prost Kaffee" |
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huepper

Anmeldedatum: 05.11.2004 Beiträge: 1838 Wohnort: Im schönen Thüringen
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Verfasst am: Sa, 24.09.2011 11:43 Titel: |
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Vielleicht sollta man ja mal die Chiprams prüfen ?
Sind die alle noch richtig verlötet ?
Irgendwas anderes, was auf einen Defekt dahingehend weisen könnte ? _________________ MINIAMIGA (4MB) |
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