Welches war das beste AmigaOS?
Verfasst: 20.10.2011, 15:36
Mit OS1.2 hatte ich nur indirekt Berührung. Das war halt nie zu 100% kompatibel zu meinen Spielen.Tragisch war das nie.
Unter OS1.3 habe ich alles gemacht. Gezockt, Musik mit Sonix und Trakkern, Textverarbeitung, ein bischen DTP (soviel der kleine Arbeitsspeicher meines A500 zuließ), Bilder in DPaint, Animationen in Fantavision und für 3D sollte eigentlich Videoscape3D dienen. Leider litt ich unter chronischem Geldmangel und mein A500 hat brav 5 Jahre mit 512k Ramerweiterung und zweiter Floppy bis 1994 durchgehalten. Bis auf Copy-Befehle oder einem Editor habe ich die Shell nicht viel genutzt. Gelernt habe ich zumindest: "Beware of the DiskDoctor"!
Mit OS3.1 kam ich in Berührung als mir ein Bundeswehrkollege seinen A2000 mit 4MB Fast, 1 MB Chip, ECS, 85MB Festplatte und CD-Rom verkaufte. Geiles OS! Schnell und optisch cool - auch Dank MagicWB. Der 68000er macht, obwohl er mehr zu Wuppen hatte, einen dollen Job. Jetzt konnte ich Animationen von CD schauen. DataTypes waren das Zaubermittel. Da ging mein 68000er zwar schnell in die Knie, aber die blöde Apollo2030 bekam ich leider nie stabil zum Laufen.
Mehr Farben bekam ich mit meinem A1200 OS3.0 und einem als CD-Player angeschlossenem CDTV, welches meinem A1200 die Daten über ein paralleles Kabel schickte. Die Apollo wurde schnell gegen eine Blizzard 1230/IV getauscht und OS3.1 von HD gekickt. Perfekt. Nach kurzer Zeit kam von MLC ein CD-Rom und eine 3,5 850MB Conner dazu. Diesen Traumrechner habe ich bis heute im Einsatz. OS3.1 ist einfach super. Jetzt wurde das Aminet leergesaugt und auf Platte gezogen. Gesurft wurde bis 1997 noch mit Voyager und Miami. Das war langsam mit so einem 33.6er Modem.
OS3.5 begrüßte als erstes meinen A2000 mit Retina Z2 und Commo030. So eine Commo030 gab es damals nach dem großen Bankrott noch für knapp 30DM. Niemand interessierte sich noch für den Amiga. Optisch war es eine Aufwertung, aber die großen Versprechungen wie TCP/IP und Browser wurden nur leidlich umgesetzt. Es war halt ein aufgebohrtes 3.1. Fast schon ein wenig enttäuschend, aber irgendwann wurde die 030er gegen eine Blizzard060 mit einer PiccoloSD64 getauscht. Damit macht OS3.5 dann auch mehr Spaß. Ein wenig enttäuscht war ich schon.
OS3.9 wollte mehr Ressourcen, aber es kam auch etwas cooler einher. Man hatte wieder das Gefühl mit Win98 oder MacOS konkurrieren zu können, und sei es am unteren Ende der Skala. Wie jemand in einem Nachbarforum schon sagte:" Das Gefühl hatte man bei nachfolgenden Systemen nicht."
Meine BlizzardPPC mit BVision wartet mittlerweile seit Jahren darauf, daß ich ihr das Classic aufspiele, aber ich zweifele bis heute ...
to be continued ...
Unter OS1.3 habe ich alles gemacht. Gezockt, Musik mit Sonix und Trakkern, Textverarbeitung, ein bischen DTP (soviel der kleine Arbeitsspeicher meines A500 zuließ), Bilder in DPaint, Animationen in Fantavision und für 3D sollte eigentlich Videoscape3D dienen. Leider litt ich unter chronischem Geldmangel und mein A500 hat brav 5 Jahre mit 512k Ramerweiterung und zweiter Floppy bis 1994 durchgehalten. Bis auf Copy-Befehle oder einem Editor habe ich die Shell nicht viel genutzt. Gelernt habe ich zumindest: "Beware of the DiskDoctor"!
Mit OS3.1 kam ich in Berührung als mir ein Bundeswehrkollege seinen A2000 mit 4MB Fast, 1 MB Chip, ECS, 85MB Festplatte und CD-Rom verkaufte. Geiles OS! Schnell und optisch cool - auch Dank MagicWB. Der 68000er macht, obwohl er mehr zu Wuppen hatte, einen dollen Job. Jetzt konnte ich Animationen von CD schauen. DataTypes waren das Zaubermittel. Da ging mein 68000er zwar schnell in die Knie, aber die blöde Apollo2030 bekam ich leider nie stabil zum Laufen.
Mehr Farben bekam ich mit meinem A1200 OS3.0 und einem als CD-Player angeschlossenem CDTV, welches meinem A1200 die Daten über ein paralleles Kabel schickte. Die Apollo wurde schnell gegen eine Blizzard 1230/IV getauscht und OS3.1 von HD gekickt. Perfekt. Nach kurzer Zeit kam von MLC ein CD-Rom und eine 3,5 850MB Conner dazu. Diesen Traumrechner habe ich bis heute im Einsatz. OS3.1 ist einfach super. Jetzt wurde das Aminet leergesaugt und auf Platte gezogen. Gesurft wurde bis 1997 noch mit Voyager und Miami. Das war langsam mit so einem 33.6er Modem.
OS3.5 begrüßte als erstes meinen A2000 mit Retina Z2 und Commo030. So eine Commo030 gab es damals nach dem großen Bankrott noch für knapp 30DM. Niemand interessierte sich noch für den Amiga. Optisch war es eine Aufwertung, aber die großen Versprechungen wie TCP/IP und Browser wurden nur leidlich umgesetzt. Es war halt ein aufgebohrtes 3.1. Fast schon ein wenig enttäuschend, aber irgendwann wurde die 030er gegen eine Blizzard060 mit einer PiccoloSD64 getauscht. Damit macht OS3.5 dann auch mehr Spaß. Ein wenig enttäuscht war ich schon.
OS3.9 wollte mehr Ressourcen, aber es kam auch etwas cooler einher. Man hatte wieder das Gefühl mit Win98 oder MacOS konkurrieren zu können, und sei es am unteren Ende der Skala. Wie jemand in einem Nachbarforum schon sagte:" Das Gefühl hatte man bei nachfolgenden Systemen nicht."
Meine BlizzardPPC mit BVision wartet mittlerweile seit Jahren darauf, daß ich ihr das Classic aufspiele, aber ich zweifele bis heute ...
to be continued ...
