Amiga 1200 Netzteil zu schwach
Verfasst: 31.05.2012, 02:19
Ich habe in meinen A1200 eine Blizzard PPC 603e mit einem 68RC060 mit 50 MHz und 192 MB RAM, 1 BVision graphics card (mit einem extra Lüfter über der GPU) und 1 20 GB SSD installiert. Ferner ist im Amiga 1200 ein Kabel von der Stromversorgung zum Floppystromstecker verlegt.
Da dies weit mehr Watt braucht als die Original Amiga 1200 PSU zur Verfügung stellt, habe ich mir einen alten AT Netzteil mit 100 W ausgeborgt und damit funktioniert diese Konfiguration über Stunden hinweg fehlerfrei. Da der aber nur ausgeborgt ist und ein AT-Netzteil ohne entsprechendes Gehäuse nichts ist was zu einem Amiga 1200 optisch passt, habe ich mir 1 SFX-Netzteil mit 300 W und 1 Micro-ATX-Netzteil mit 150 W gekauft.
Der Micro-ATX-Netzteil schafft gar nix. Da ist nichtmal das LED bei der Caps-Lock-Taste erleuchtet wenn die Taste gedrückt wird. Der SFX Netzteil hingegen schafft es alle paar hundert Versuche einmal hochzufahren, wenn die 3,3 V rail mit einer 20 Watt Lampe ausgelastet ist. Dürfte wohl die Kontrollspannung sein. Aber auch viel zu unzuverlässig und auch nur zufällig. Der SFX-Netzteil wurde schon in das Originalgehäuse des A1200-Netzteils eingebaut und hat inklusive Lüfter perfekt hineingepasst. Sieht von außen komplett unverändert aus.
Jetzt sollte er halt nur noch funktionieren
. Wie sehen die Erfahrungen von A1200 Usern mit dieser Konfiguration aus und wie haben sie dieses Problem gelöst? Bevor die BVision drinnen war, ging sogar der Original A1200-Netzteil noch ne Zeitlang (aber nach ein paar Stunden fror auch mit dem Original-Netzteil der Amiga ein. Daher der Wechsel zum AT-Netzteil noch vor der BVision). Jetzt aber dürfte entweder die Schaltintelligenz der neuen SFX-Netzteile dafür sorgen, dass er meint auf 5 V oder 3,3 V (vermutlich seine Kontrollspannung) wird zu wenig Last gezogen, deshalb fahren wir jetzt mal die Leistung runter
. Oder die Schaltintelligenz reagiert nicht rasch genug auf kurzfristige Zunahme der Leistungsaufnahme und der Amiga friert deshalb ein bevor er zum Desktop kommt (BTW der Bootvorgang verläuft normal mit Wechseln von dunkelgrau auf schwarz am RGB-Bildschirm und die LED der SSD flackert unregelmäßig. Aber knapp bevor der Desktop auftaucht .... freeze).
BTW Mit dem alten, einfachen und viel schwächeren 100 W AT-Netzteil funktioniert alles! Der ist aber leider viel zu gross um in ein Gehäuse zu passen und geborgt.
Eine gute Lösung dürfte die Datel Goliath 200 W PSU sein. Aber die kriegst nur noch sehr, sehr selten zu kaufen.
Vielen Dank im Voraus für weiterführende Hinweise.
Da dies weit mehr Watt braucht als die Original Amiga 1200 PSU zur Verfügung stellt, habe ich mir einen alten AT Netzteil mit 100 W ausgeborgt und damit funktioniert diese Konfiguration über Stunden hinweg fehlerfrei. Da der aber nur ausgeborgt ist und ein AT-Netzteil ohne entsprechendes Gehäuse nichts ist was zu einem Amiga 1200 optisch passt, habe ich mir 1 SFX-Netzteil mit 300 W und 1 Micro-ATX-Netzteil mit 150 W gekauft.
Der Micro-ATX-Netzteil schafft gar nix. Da ist nichtmal das LED bei der Caps-Lock-Taste erleuchtet wenn die Taste gedrückt wird. Der SFX Netzteil hingegen schafft es alle paar hundert Versuche einmal hochzufahren, wenn die 3,3 V rail mit einer 20 Watt Lampe ausgelastet ist. Dürfte wohl die Kontrollspannung sein. Aber auch viel zu unzuverlässig und auch nur zufällig. Der SFX-Netzteil wurde schon in das Originalgehäuse des A1200-Netzteils eingebaut und hat inklusive Lüfter perfekt hineingepasst. Sieht von außen komplett unverändert aus.
Jetzt sollte er halt nur noch funktionieren
BTW Mit dem alten, einfachen und viel schwächeren 100 W AT-Netzteil funktioniert alles! Der ist aber leider viel zu gross um in ein Gehäuse zu passen und geborgt.
Eine gute Lösung dürfte die Datel Goliath 200 W PSU sein. Aber die kriegst nur noch sehr, sehr selten zu kaufen.
Vielen Dank im Voraus für weiterführende Hinweise.