Biete: PS/2-Mausadapter mit PS/2 und USB-Buchse
Verfasst: 24.03.2018, 18:13
Der PS/2-Mausadapter basiert auf dem Opensource-Projekt von Denis Sotchenko. Die USB-Port-Modifikation stammt von Henryk Richter und Stephan Lange.
Ich habe bewusst DIP18-PICs verwendet und nicht die kleineren SOP14, da man so den PIC nochmal vom Sockel lösen kann, falls man diesen irgendwann mal recyclen möchte oder es womöglich ein Update gibt. SOP14 müsste man festlöten und wie man da was aktualisiert, das weiß ich nicht. Gesockelt finde ich sowas immer schöner.
Als Lötzinn und für das Verzinnen der Platine habe ich bleifreies Lot verwendet.




Zur Kompatibilität
Theoretisch soll damit jede Maus mit PS/2-Stecker funktionieren, auch Mäuse mit USB-Anschluss, die aber intern mit dem PS/2-Protokoll arbeiten müssen. PS/2-kompatible Mäuse mit USB-Stecker können auch an einem PS/2-Adapter betrieben werden, wenn der mit der Maus mitgelieferte USB-zu-PS/2-Wandler verwendet wird.
Erfolgreich testen konnte ich mit folgenden Eingabegeräten:
Eine Liste mit PS/2-kompatiblen Mäusen im AmigaWiki kann eine gute Richtlinie sein, auf der Suche nach einer passenden Maus. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und ich kann auch keine Gewähr übernehmen, dass sie korrekt ist.
Hinweis zu den Amiga-Modellen
Beim Amiga 600 muss das Abschirmblech des DB-Steckers entfernt werden. Das geht am besten vor dem anlöten – Bitte bescheid geben! – oder auch hinterher mit einer guten, feinen Zange. Dazu einfach links und rechts vom Loch das Blech abschneiden, den vorderen Teil des Abschirmblechs abnehmen und den hinteren vorsichtig ein einer Kante durchschneiden, abbiegen und abnehmen.
Der Adapter mit dem seitlichen PS/2-Anschluss kann stören, wenn rechts von dem Port der Platz für mögliche Schalter verwendet wird. Beim Amiga 1200 haben manche dort einen DVI- oder HDMI-Port des Flickerfixers platziert. In solchen Fällen sollte der Adapter mit einem Stecker nach hinten gewählt werden.
Hinweis zum Scrollrad/zur 5-Button-Funktion
Wie auf den Bildern zu sehen, ist eine grüne bzw. gelbe Pin-Leiste mit 6 Kontakten angebracht. Da dran kann man ein DB9-Label an den Joystick-Port anschließen. Belegt werden müssen dort Pin 1 bis 4 sowie Pin 6 und 9.
Für diese Funktion muss leider der Joystickport für die Zeit der Nutzung belegt werden!
Bilder vom Kabel folgen noch!
Für die Nutzung der 5-Button- bzw. Scroll-Rad-Funktion ist WheelBusMouse erforderlich! Für Amigas mit Vampire-Board gibt es eine optimierte Version.
Einfach entpacken und nach C: kopieren. In der s/startup-sequence dann kurz vor dem Ende die folgende Zeile einfügen:
C:\wbm QUIET
Ralph hatte mich ansonsten auf FreeWheel gebracht. Ich empfehle das zusätzlich zu WheelBusMouse zu installieren. Das bringt nicht nur ein GUI mit, damit kann man in vielen Fällen das Scrollrad dann auch außerhalb von MUI-Anwendungen nutzen. (zum Beispiel zum Durchscrollen von Guides oder Ordnern).
Die ausführbare Datei einfach in WBStartup platzieren. Ein Doppelklick startet das Programm im Hintergrund, falls man es gerade erst da rein kopiert hat, und noch ein Doppelklick öffnet das GUI zum Konfigurieren.
Mäuse aus Restbeständen
Wer mag, kann gegen einen Appel und ein Ei eine Maus mit PS/2-Stecker dazu bekommen. Im Angebot sind die Primax MO-42KC die als Fujitsu Siemens gelabelt ist. Das ist eine Kugelmaus! Also sehr retro!
Oder die optische Gigabyte GM-R02.

Die Mäuse habe ich aus der Bucht gefischt, sie wurden alle als neue Restbestände angeboten. Das sind natürlich keine besonders hochwertigen Mäuse, aber sie sind billig!
Ich würde jede Maus vor dem Versand natürlich einmal kurz antesten und sie dazu aus der Verpackung holen.
Preis und Versand
Ich habe hier und da etwas aufgerundet, um grob die Kosten für Lötzinn, Strom und Verpackung abzudecken.
Mausadapter: 4,50 €
Kabel für Joystick-Port (Scroll-Rad): 1,00 €
Maus (egal welche): 2,00 €
Versand als Warensendung (unversichert), im gepolsterten Umschlag: 0,90 € (ein Adapter) bis 1,90 € (mehrere Adapter) [Deutsche Post Warensendung kompakt oder Warensendung groß, je nach Menge und Gewicht]. Ab Juli 2018 kostet die Warensendung 40 bzw. 30 Cent mehr (1,30 € statt 0,90 € und 2,20 € statt 1,90 €).
Versichert bzw. falls die Menge oder Größe anders ausfällt (letzteres glaube ich ja nicht): 3,89 € als Hermes-Päckchen wäre das günstigste. Ansonsten was als Versandoption gewünscht wird.
Ich habe bewusst DIP18-PICs verwendet und nicht die kleineren SOP14, da man so den PIC nochmal vom Sockel lösen kann, falls man diesen irgendwann mal recyclen möchte oder es womöglich ein Update gibt. SOP14 müsste man festlöten und wie man da was aktualisiert, das weiß ich nicht. Gesockelt finde ich sowas immer schöner.
Als Lötzinn und für das Verzinnen der Platine habe ich bleifreies Lot verwendet.
Zur Kompatibilität
Theoretisch soll damit jede Maus mit PS/2-Stecker funktionieren, auch Mäuse mit USB-Anschluss, die aber intern mit dem PS/2-Protokoll arbeiten müssen. PS/2-kompatible Mäuse mit USB-Stecker können auch an einem PS/2-Adapter betrieben werden, wenn der mit der Maus mitgelieferte USB-zu-PS/2-Wandler verwendet wird.
Erfolgreich testen konnte ich mit folgenden Eingabegeräten:
- Genius XScroll (PS/2-Stecker)
- Gigabyte GM-R02 (PS/2-Stecker)
- Logitech Cordless Click! (kabellos über USB-Empfänger)
- Logitech M-BJ67B (USB-Stecker)
- Logitech Marble Mouse, Trackball (PS/2-Stecker)
- Logitech RX250 (USB-Stecker)
- Logitech Trackman Portable Mouse, Trackball (PS/2-Stecker)
- Primax MO-42KC (PS/2-Stecker) – Oft zum Beispiel als Fujitsu Siemens oder Gateway gelabelt
- sowie einem Trackball für Arcade-Automaten aus China (PS/2-Stecker)
Eine Liste mit PS/2-kompatiblen Mäusen im AmigaWiki kann eine gute Richtlinie sein, auf der Suche nach einer passenden Maus. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und ich kann auch keine Gewähr übernehmen, dass sie korrekt ist.
Hinweis zu den Amiga-Modellen
Beim Amiga 600 muss das Abschirmblech des DB-Steckers entfernt werden. Das geht am besten vor dem anlöten – Bitte bescheid geben! – oder auch hinterher mit einer guten, feinen Zange. Dazu einfach links und rechts vom Loch das Blech abschneiden, den vorderen Teil des Abschirmblechs abnehmen und den hinteren vorsichtig ein einer Kante durchschneiden, abbiegen und abnehmen.
Der Adapter mit dem seitlichen PS/2-Anschluss kann stören, wenn rechts von dem Port der Platz für mögliche Schalter verwendet wird. Beim Amiga 1200 haben manche dort einen DVI- oder HDMI-Port des Flickerfixers platziert. In solchen Fällen sollte der Adapter mit einem Stecker nach hinten gewählt werden.
Hinweis zum Scrollrad/zur 5-Button-Funktion
Wie auf den Bildern zu sehen, ist eine grüne bzw. gelbe Pin-Leiste mit 6 Kontakten angebracht. Da dran kann man ein DB9-Label an den Joystick-Port anschließen. Belegt werden müssen dort Pin 1 bis 4 sowie Pin 6 und 9.
Für diese Funktion muss leider der Joystickport für die Zeit der Nutzung belegt werden!
Bilder vom Kabel folgen noch!
Für die Nutzung der 5-Button- bzw. Scroll-Rad-Funktion ist WheelBusMouse erforderlich! Für Amigas mit Vampire-Board gibt es eine optimierte Version.
Einfach entpacken und nach C: kopieren. In der s/startup-sequence dann kurz vor dem Ende die folgende Zeile einfügen:
C:\wbm QUIET
Ralph hatte mich ansonsten auf FreeWheel gebracht. Ich empfehle das zusätzlich zu WheelBusMouse zu installieren. Das bringt nicht nur ein GUI mit, damit kann man in vielen Fällen das Scrollrad dann auch außerhalb von MUI-Anwendungen nutzen. (zum Beispiel zum Durchscrollen von Guides oder Ordnern).
Die ausführbare Datei einfach in WBStartup platzieren. Ein Doppelklick startet das Programm im Hintergrund, falls man es gerade erst da rein kopiert hat, und noch ein Doppelklick öffnet das GUI zum Konfigurieren.
Mäuse aus Restbeständen
Wer mag, kann gegen einen Appel und ein Ei eine Maus mit PS/2-Stecker dazu bekommen. Im Angebot sind die Primax MO-42KC die als Fujitsu Siemens gelabelt ist. Das ist eine Kugelmaus! Also sehr retro!
Die Mäuse habe ich aus der Bucht gefischt, sie wurden alle als neue Restbestände angeboten. Das sind natürlich keine besonders hochwertigen Mäuse, aber sie sind billig!
Preis und Versand
Ich habe hier und da etwas aufgerundet, um grob die Kosten für Lötzinn, Strom und Verpackung abzudecken.
Mausadapter: 4,50 €
Kabel für Joystick-Port (Scroll-Rad): 1,00 €
Maus (egal welche): 2,00 €
Versand als Warensendung (unversichert), im gepolsterten Umschlag: 0,90 € (ein Adapter) bis 1,90 € (mehrere Adapter) [Deutsche Post Warensendung kompakt oder Warensendung groß, je nach Menge und Gewicht]. Ab Juli 2018 kostet die Warensendung 40 bzw. 30 Cent mehr (1,30 € statt 0,90 € und 2,20 € statt 1,90 €).
Versichert bzw. falls die Menge oder Größe anders ausfällt (letzteres glaube ich ja nicht): 3,89 € als Hermes-Päckchen wäre das günstigste. Ansonsten was als Versandoption gewünscht wird.