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A600 Restauration - wie es weiterging/weitergeht

Verfasst: 01.10.2023, 16:08
von chri1234
Hallo Forum!

vor einigen Wochen habe ich Euch von meinem Sorgenkind, einem A600, berichtet.
Nachdem er endlich bootete, habe ich wie angekündigt, eine alte RS232 Maus in eine Amiga Maus umgebaut und mir einen Joystick aus Teilen aus der Bastelkiste gezimmert.
Die Maus funktioniert.

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Etwas unschön ist das alte ESCOM Logo auf der Maus. Da bräuchte ich noch einen Amiga Aufkleber.

Die meisten Bauteile sind aus der alten Maus rausgeflogen, geblieben sind die Lichtschranken und ein paar Transistoren. Einen Komparator habe ich nicht gebraucht.

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Auch der Yoystick funktioniert.

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Ok, er könnte schöner aussehen. Es fehlt noch ein schickes Gehäuse. Bisher sind das so Bastelplatten die ich gerne verwende, da sie leicht zu bearbeiten und preiswert sind. Es ist halt ein Funktionsmodell.

Aber das ganze Projekt ist erstmal ins stocken geraten.
Ich musste leider feststellen, dass einige Tasten am Keyboard nicht funktionieren. Auf der Keyboard Membran sind einige Traces unterbrochen. Flicken kann man sowas wohl nicht.
Wie ich festgestellt habe, hab ich jetzt mehrere Möglichkeiten:

- Eine neue Membran kaufen.
- Ein Bastler hat auf Github einen PCB-Ersatz für die Membran veröffentlicht. https://github.com/arananet/A600KB-PCBMembrane
- Ein anderer Bastler ersetzt die Amiga Tastatur gänzlich durch Klicktasten. https://github.com/aeberbach/A600KB
- Man könnte auch eine PS2 Tastatur an den Amiga ranfrickeln.

Nun bin ich unschlüssig, was ich machen soll.

- Das mit der PS2 Tastatur wäre wohl am einfachsten und preiswertesten - aber sehr unschön.
- Eine neue Membran wäre zwar nicht preiswert, aber ebenfalls simpel - aber wie lange hält die? Wann lösen sich auch da die Traces auf?
- Der PCB Membranersatz wäre stabil und nachhaltig - aber auch nicht preiswert.
- Die Klicktasten haben irgendwie was. Ich mag Tastaturen mit einem Klick. Und wenn ich schon dabei bin - warum nicht? Jedoch ersetzt der Kollege die gesamte Amigatastatur durch eine neue. Das kommt mir übertrieben vor. Die Tasten könnten doch bleiben.

Ich bin weiß nicht so recht, was ich machen soll. Wenn ich die letzte Idee - alte Amigatasten aber mit neuem Klick - weiterverfolge, läuft das wohl auf einige Wochen Kicad hinaus.
Wie habt Ihr so ein Problem gelöst? Fehler auf der Membran sind wohl nicht so selten.
Ich freu mich auf Eure Kommentare.
Liebe Grüße,
Chris

Verfasst: 01.10.2023, 16:16
von RetroMan
Ich hab mir einen PCB Ersatz bestellt bei https://sordan.ie/

Funktioniert super :)

Verfasst: 09.10.2023, 23:43
von maxx
Du verwendest Telefondraht für die Maus. Ich erkenne das an der Isolierung. :tup:
Nutze ich wenn ich was brücken will...
Das ganze Maus PCB hätte ich jetzt nicht zerlegt, außer die Teile wären alle schlecht. Ich habe auch noch 2 originale Mäuse. Die legendäre A 500 Tank Maus und die runde Maus vom A1200. Beide funktionieren heute wie am ersten Tag. Waren die Escom Mäuse anfällig?
Retten finde ich immer gut, wenn es möglich ist. :D

Verfasst: 18.11.2023, 19:36
von chri1234
maxx hat geschrieben:Du verwendest Telefondraht für die Maus. Ich erkenne das an der Isolierung. :tup:
Nutze ich wenn ich was brücken will...
:D
Telefondraht ist perfekt. Gutes Kupfer und sehr, sehr preiswert ... :D
(in den 90ern in Berlin, während der damaligen Renovierungsorgie haben sie aus den Häusern die alten Telefonkabel rausgerupft. Konte man für lau rollenweise von den Baustellen einsammeln)
maxx hat geschrieben: Das ganze Maus PCB hätte ich jetzt nicht zerlegt, außer die Teile wären alle schlecht.
Ich hab nur die Teile rausgenommen, die der Amiga nicht braucht. (mousecontroller plus Hühnerfutter drumrum.)
maxx hat geschrieben: Waren die Escom Mäuse anfällig?
Keine Ahnung. Am Amiga funtioniert sie jetzt tadellos. Lag halt irgendwo noch rum.