Gestern ist bei mir ein A2500-30,sagen wir mal in Resten, angekommen.
Die Geschichte dazu gibt es hier:
http://www.german-amiga-community.de/vi ... hp?t=20318
Übrig ist eigentlich nur das Gehäuse und der Laufwerksträger.
Das Mainboard ist zum Teil geplündert und eigentlich fritte.
Einbaukarten sind keine mehr Vorhanden.
Das Netzteil ist sehr vergammelt.
Es sind noch zwei nicht genau definierbare 3,5 Diskettenlaufwerke, in üblicher PC Bauhöhe verbaut, also nicht Original.
Dazu noch irgendein CD-Rom.
So wie ich das sehe, hatte der Amiga sowohl einen Akku, als auch einen "Wasserschaden"
Wasserschaden vermute ich, weil das Netzteil sonst nicht so extrem rosten würde.
Der Akkuschaden liegt auf der Hand, da alle Bauteile rund um den Akku fehlen.
Daher glaube ich auch , das Jemand versucht hat den Amiga zu restaurieren aber aufgegeben hat.
Leider hat er es nicht wirklich besser gemacht, den das Board wurde beim auslöten beschädigt.
Was jetzt genau passiert ist kann ich nur spekulieren.
Meine These:
Das Gerät war schlecht gelagert und/oder hatte einen Unfall mit einer Flüssigkeit.
Der Akku ist in der Zeit ebenfalls ausgelaufen.
Dann muss Jemand versucht haben, den Amiga wiederzubeleben.
(Ich hab im Gehäuse nämlich einen Beutel mit frischen Kondensatoren gefunden)
Das ganze dann aber aufgegeben und die jetzt fehlenden Teile entweder Versilbert oder wo anders hingelegt haben.
Fakt ist, es fehlen:
Tastatur
Auf dem Mainboard alle Bauteile um den Akku herum, fast alle gesockelten ICs
das Tastaturport und die meisten Kondensatoren.
Die A2630 und die IDE Karte
Aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte
Bild 1: Front , Bild 2: Motherboard , Bild 3: Netzteil des Grauens , Bild 4: Platinenschaden an der CPU
Eigentlich ist fast alles,bis auf das Gehäuse, ein Fall für die Tonne..
Aber es reizt mich schon sehr , das arme Ding zu retten.
Warum ?
Grade weil zur Zeit die Möglichkeit besteht, ein frisches A2000 Board zu bekommen.
Ich hab noch ein komplettes A500 Mainboard, auf dem Sollten fast alle fehlenden Chips vorhanden sein.
Den Rest kann ich vom A2500 Board verwenden und bin auf der sichereren Seite als das alte 4.1 zu flicken.
Zumindest um ihn wieder im A2000 zustand zu haben.
Vielleicht lässt sich die fehlende Hardware mit der Zeit zusammentreiben.
Das ganze eher als Langzeitprojekt.
Ganz ohne Hilfe werde ich das wohl auch nicht stemmen können.
Mal zu mir :
Ich habe 1997 mal CTA gelernt, bin aber ne weile raus und arbeite jetzt in der Chemie.
Löten kann ich noch, da 97 die Ausbildung doch noch sehr Hardwarebezogen war.
Allerdings bin ich jetzt nicht der Amiga Spezialist und hatte selber nie einen A2000.
Neben bei hat man natürlich noch andere Hobbys die Zeit und Geld fressen.
Mir ist klar, das man in der Bucht für weniger Geld einen A2000 bekommt der läuft
und zum zocken es einfacher ist, mir für den A500 eine ACA500plus zu holen.
