Commodores Netzteile für die kleinen Miggys sind besserer Elektroschrott.
Damals so billig gebaut wie möglich. Heutzutage sind die Dinger häufig schon lebensgefährlich, weil das PCB des Netzteils aus billigem Hartpapier gefertigt wurde und sich das anfängt zu zersetzen. Da hängen Leiterbahnen mit 230 Volt drauf in der Luft weil sie sich vom Board gelöst haben.
Deshalb sollte man diese Netzteile unbedingt überprüfen und recappen (lassen), bevor schlimmere Dinge passieren.
Dabei müssen alle Kondensatoren (inklusive Y-Kondensatoren auf der Eingangsseite) getauscht werden. Die Platine muss auf thermische Verfärbungen kontrolliert werden und das Bauteil in direkter Nähe zur Verfärbung (meistens ein dicker Widerstand) sollte ebenfalls getauscht werden.
Das ist aber keine Arbeit für Anfänger und auch wenn sie erfolgt ist gilt, das man Amigas niemals laufen lässt, ohne das man daneben sitzt. Wenn es anfängt zu qualmen kann man das Gerät sofort per Schalter an der Steckdose abschalten.
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Es gibt heutzutage aber eine Auswahl an Ersatznetzteilen für den Miggy.
Icomp hat das teuerste (und wohl auch das beste) Netzteil im Angebot.
https://icomp.de/shop-icomp/de/shop/product/ca-psu.html
Im ersten Quartal soll es wieder lieferbar sein.
Ansonsten gibt es noch verschiedene Modelle, die Meanwell-Netzteile als Unterbau verwenden.
z.B.
https://www.ebay.de/itm/113125101574?epid=19020722811
https://www.ebay.de/itm/164011406502
https://www.c64psu.com/c64psu/56-1408-c ... 0-psu.html
Letzteres hab ich im Einsatz (in einer etwas älteren Version).
Drinn ist aber bei allen das gleiche Meanwell.
Jens Schoenfeld war mit denen sehr unzufrieden, wegen Problemen bei plötzlichen Lastwechseln. Ich hab sie jahrelang benutzt und wenige bis keine Probleme festgestellt, je nach verwendetem Amiga.
Bei einem 600er hatte ich Probleme damit, das Bild war etwas gestört. Aber nur bei dem einen.
Vermutlich ist es am besten das Schoenfeld-Netzteil zu verwenden, wenn man Problemen aus dem Weg gehen will. Icomp hat da richtig Hirnschmalz und Schweiss reingesteckt, um einen modernen DC/DC Wandler zu produzieren. Ist aber auch der teuerste.
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Es besteht aber auch die Möglichkeit, das der Bildschirm das Amiga Signal nicht mag. Flachbildschirme hassen alle Signale, die nicht in ihrer nativen Auflösung und digital sind. Dann muss hochskaliert und umgeandelt werden, das geht je nach Schirm mehr oder weniger auf die Qualität.
Bevor man sich in Unkosten stürzt sollte man als erstes mal einen anderen Bildschirm ausprobieren.
Teuerste Lösung - einen Converter, der AV in HDMI verwandelt.
https://www.youtube.com/watch?v=df0R3gQavrY
OSSC ist ein kleiner Kasten um die 100 Tacken, der ein wohl ein gutes Bild produziert.
Framemeister wird auch in dem Video vorgestellt, aber mit 300+ Euro wird bei dem schnell das Portemonnaie leicht.
