Hier jetzt die kleine Geschichte meines A500.
Es fing, wie bei vielen von uns Oldies

, mit nem naktem A500 Rev.6A mit 1MB an.
Als erstes kam natürlich eine 2. und später eine 3. Floppy dazu.
War ja nicht auszuhalten bei Monkey II oder Indy der Diskwechsel.
(Die "Kühlrippen" des A500 eignen sich hervorragend als Disk-Halter

)
Ein interner Umbau auf 1MB Ram wollte leider nicht klappen.
Zusammen mit meinem Neffen habe ich mir dann die 2,5 MB
Speichererweiterung von M-TEC geholt (jeder eine).
Und auch gleich den Umbau (entweder 1MB Chip, 1,5MB Fast oder
512K Chip, 2,3MB Fast) per Schalter vorgenommen
Von einem damaligen Arbeitskollegen habe ich dann einen
Alfa-Data HD-Controller (der alte mit ZIP-Ram) bekommen mit einer
riesigen 20MB HD

Damit war man damals schon der "King"

Für ne gebrauchte 250MB HD mußte man da auch noch ganz viel Kohle lassen. Was ich aber auch tat.
Zwischendurch dann vom selbigen Arbeitskollegen das A500 Desktop-Gehäuse
ergattert. In dieses wanderte aber eine andere A500-Platine
Laaange gings damit gut. Aber man will ja immer mehr

Also gespart und den Alfa-Power-Plus (den mit PS2-Sims) geholt.
Somit werkelten jetzt sagenhafte 10,5 MB im A500
Ein CD-Rom sollte her. Gabs gerade im Angebot 2x für 89,- DM
Hm. Und jetzt ? irgendwie wollte das nicht so richtig. Also umgetauscht.
Geht immernoch nicht so. Das Buget abgefragt und ein 4x für 99,- DM
geholt. Auch das wollte nicht. Nach Verhandlungen mit Alfa-Data gabs dann
auch endlich die passende Diskette (CD-Rom-Kit). Damit ging dann wie
von Geisterhand auch das 2x. Das 4x zickte aber dann auch anders rum.
Auch der IDEFix 4x-Adapter wanderte in meinen Besitz.
3 Festplatten und ein CD-Rom hatte schon etwas

Nun kam die Zeit der Beschleunigung. Die M-TEC 68020i sollte es sein.
Preis-Leistungsmäßig für mich die beste Lösung.
Alles noch mit dem "normalen" A500-Gehäuse.
Der Clou war aber ein selbst gebautes Ext. Gehäuse für die beiden anderen
Platten. Incl. selbst gebauten Ext. IDE-Kabel.
Durch Zufall bin ich dann an einen defekten A2000 gekommen.
Das Board war komplett hinüber. Aber das Gehäuse hatte es mir angetan.
Nach tagelanger Planung ging das Projekt los. Verpflanzung eines A500
in ein A2000 Gehäuse. Gar nicht so einfach, wenn man die Beschriftung
des Gehäuses behalten will. Also für alles (Moni, Sound, Tastatur, Floppy, usw)
Verlängerungen gebaut (Vater<->Mutter)
Auch das A2000 Netzteil mußte weichen. Ein A500-NT wurde stattdessen
eingebaut.
Die Front von dem Gehäuse habe ich dann weiß gemacht. Und da ich das
in Computer matt-weiß-rau haben wollte, wurde weißer Unterbodenschutz
dafür verwendet. Hat richtig gut ausgeschaut.
Naja. In das Gehäuse sollte aber noch der Alfa-Controller rein.
Shit. Passt nicht. Insgesammt zu breit. Somit entstand mein Parade-Stück.
Die Zorro-Buchse des Alfa wurde um 90° abgewinkelt (einseitig abgelötet,
umgebogen, verlängert). Jetzt stand der Alfa hochkant im Gehäuse.
Das ganze wurde lange gehegt. Hier ein bischen verbessert, da ne andere
Platte. Da man nun bereits gebrauchte CD-Brenner für relativ wenig Geld
bekam kam der Wunsch auf:
Der Amiga soll brennen können.
Mit der M-TEC 68020i war das aber nicht möglich.
Somit kam nach langen überlegungen eine Viper520CD ins Haus.
Der Unterbau vom Netzteil mußte etwas aber von seiner Substanz lassen,
da die Viper doch etwas größer war wie geplant.
Nach langem rumprobieren klappte es dann auch mit dem brennen.
Leider nur 1x. Bei 2x kam es zu Buffer-Fehlern.
Den Grund habe ich nie gefunden.
Leider war es mit der Viper nicht gerade so mit der Kompatibilität.
TK kannte keinen "Fall-Back" Modus. Auch div. Spiele hatten damit Probs.
Die "Arbeit" unter OS3.5 war aber schon schön

Nach langem hin und her (Ein A4000D hatte sich zwischenzeitlich dazu gesellt)
wurde das 2000er Gehäuse zerlegt und entsorgt.
Die M-TEC 68020i war wieder in meinem Besitz (Incl anderer A500 Platine mit meinem Gehäuse).
Es ist halt gut wenn man seine Sachen immer in Blickweite hat
Die Innereien wurden jedenfalls sorgsam weggelegt.
Die Viper520 habe ich dann für schlappe 50,- Euronen verscherbelt.
(Kein eBay-Deal

)
Vor kurzem überkam es mich dann. Meine Holde war im Krankenhaus
(Bandscheiben-OP) und ich hatte somit Sturmfreie Bude

.
Der A500, welcher seit geraumer Zeit bereits unter dem TV "lagerte"
wurde hervorgekramt und in Betrieb genommen. Dabei kam es
immerwieder zu Abstürzen. Aber "nur" wenn die 1MB Chip-Mem aktiviert
waren. Nach langem gesuche hatte ich dann auch den Fehler.
Ein leichter druck auf den Agnus brachte ihn komplett zum Absturz.
Überleg, Überleg.
Neeeee.
So ist das nicht DEIN A500. MEINE A500-Platine rausgeholt, alles umgebaut
und fertig isser wieder. MEIN A500 ist wieder so wie er gehört.
Auch das Gehäuse ist das org.
Naja fast. Obs "meine" Floppy ist weiß ich nicht mehr. Auch die Tastatur
mußte ausgewechselt werden -> fehlerhafte Leiterbahnen.
So. Jetzt glühen mir die Finger und der Kopf vom langen schreiben
