Hallo!
Ich bin gerade dabei meine alten Disketten auf Wechselplattenmedien zu sichern und zwar so, daß sie direkt von Platte gestartet werden können (also nicht als Archiv). Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen.
Mit Hilfe des Programms "Slayer", habe ich seinerzeit ein paar alte Intros von mir, direkt auf Track geschrieben. Wenn ich mich recht erinnere, funktionierte das Ganze folgendermaßen. Slayer hinterlegte im Bootblock eine Information, wo die auszuführenden Daten auf Diskette zu finden sind. Das klappte natürlich auch mit mehreren Dateien. Beim Bootvorgang wurden dann nacheinander alle diese Dateien ausgeführt und erst ganz zum Schluß der eigentliche Bootblock abgefragt. D.h. ein "echtes" Bootintro, würde erst ganz zuletzt gestartet werden.
Das Problem dabei ist natürlich, daß mir ein Dateimanager nun anzeigt, daß die Diskette leer ist. Logisch, da die Daten direkt auf Track geschrieben wurden und im Rootblock keinerlei Informationen dazu vorhanden sind. Damals fand ich das ziemlich cool, aber heute ist es eher lästig, da ich die Dateien natürlich nicht auf Platte kopieren kann.
Meine Frage ist also... läßt sich das irgendwie rückgängig machen bzw. lassen sich die Dateien wiederherstellen, so daß ich sie hinterher auf Platte kopieren kann. Ergänzend dazu würde mich noch interessieren, ob man ein mit dem RSI-Demomaker geschriebenes Bootintro, vielleicht auch als Datei extrahieren könnte. Fakt ist für den Bootblock ist es ohnehin zu groß. Auch hier wird also innerhalb des Bootblocks noch woanders hin verwiesen. Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee.
Wiederherstellung von Daten auf Track
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- Joe Maroni
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Oder mit dem eingebauten Debugger.x_to hat geschrieben:das geht mit Winuae recht leicht, da es einen integrierten Disassembler (HRTMON) hat.
* WinUAE starten bis die Workbench-Hand kommt.
* Dann mit Shift-F12 den Debugger starten.
* f-Kommando eingeben (ausführen bis Program Counter im RAM ist, in der Hilfe steht schon sinnvollerweise "boot block finder")
* F12
* Diskettenimage einlegen
* Ok
* WinUAE unterbricht dann an der Stelle, wo der Bootblock ausgeführt wird (da PC nicht mehr im Kickrom-Adressraum), Debugger ist wieder aktiv
* Dann fröhlich mittels d-Kommando diassemblieren oder mit F5/F6 zu den Disassembly-Fenstern der Debugger-GUI wechseln, scrollen mit Alt+Pfeiltasten (hoch/runter Einzelzeilen, links/rechts schneller)
@x_to und thor: Erstmal vielen Dank für den Tip. Leider verstehe ich nicht wirklich was vom Disassemblieren. Ich bin natürlich gern bereit was zu lernen, nur fürchte ich, daß mir da eine Kurzbeschreibung nicht ausreichen wird. Ich schätze, da braucht man doch etwas mehr Background. Aber ich würde gern auf Dein Angebot zurückkommen, daß Du Dir die Disketten mal anschaust. Einen Link kann ich Dir zwar nicht schicken, aber ich könnte Dir das .adf-file mailen. Wäre das auch okay?
PS: Ich arbeite nicht mit WinUAE sondern mache alles an meinem "echten" Amiga. Bei WinUAE fehlt mir irgendwie dieses besondere Amiga-Feeling.
PS: Ich arbeite nicht mit WinUAE sondern mache alles an meinem "echten" Amiga. Bei WinUAE fehlt mir irgendwie dieses besondere Amiga-Feeling.
- Joe Maroni
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@Micro2: Viel einfacher geht es wie folgt. Mache ein Image von der Disk. Benutze danach das Tool "whdrip" (von Wepl "whdload" ) und durchsuche damit die Image-Datei. Sollte das Intro Executable sein wird das Tool die Datei auch finden.
P. S. Meine Meinung - Slayer ist wohl eines der "schmutzigsten" Programme die für den Amiga je programmiert worden sind.
P. S. Meine Meinung - Slayer ist wohl eines der "schmutzigsten" Programme die für den Amiga je programmiert worden sind.
..: sun68 :..
