Nimm lieber die ATonce Plus, die läuft mit 16 Mhz und ist somit auch die schnellste AT-Emulatorkarte für den 500er. VGA 256 gibt es dort aber auch nicht, die ATOnce Plus kommt auf EGA Optik (maximal VGA Monochrom), die klassische ATonce nur auf CGA, ändern lässt sich das nicht.
Die normale ATonce aufrüsten dürfte wenig sinn machen. Theoretisch könnte ich mir vorstellen, nen schnelleren 286er einzubauen (eben den mit 16 Mhz) und ihn mit nem Taktverdoppler zu füttern. Ob das geht ohne das hinterher die Karte von Absturz zu Absturz rennt ist ne andere Frage, immerhin hat sie nicht mal lokalen Speicher und muss alles über den Hauptspeicher des Amigas erledigen. Ich sehe da Timing-Probleme aufkommen.
Nen 386er konnte man noch nie einfach in nen 286er Sockel einbauen, dafür ist das Pinout zu unterschiedlich, auch wenn es durchaus 386er mit 24 Bit Adressbus (SX) gab.
Wenn du mehr haben willst, muss einer von den Bigbox-Amigas her, für den A2000/3000/4000 gab es maximal Karten mit 486er Prozessoren. Wobei der 2000er für einen zünftigen PC die beste Wahl ist, da er von Haus aus 4 ISA-Slots hat. Die beiden mit 8 Bit bestückten Slots lassen sich auf 16 Bit aufrüsten (Sockel nachlöten), dann hätte man neben der Brückenkarte noch Platz für ne VGA-Grafikkarte, eine 16 Bit Soundkarte und ne Netzwerkkarte.
Edit: Ach ja, die Vortex ATonce ist ne Hure.
Die richtig laufen zu lassen kann einige Stunden und etliche graue Haare kosten. Wichtig ist, das auf jeden fall der Gary-Adapter beiliegt (gibt es nur bei der Plus). Eventuell brauchst du ihn nicht, aber falls du ihn brauchst und er nicht dabei ist ist die Karte ziemlich nutzlos, weil sie dann mit den meisten externen Erweiterungen rumzickt.
Hier mal ein kleiner Nutzerbericht in englischer Sprache...
http://www.cucug.org/amiga/amiinfo/reviews/ATonce.txt
Schließe mich dem an, meine ATonce Plus ist ähnlich zickig.