Klassischen Amiga-Sound "emulieren" - Frequenz?

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NBG
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Klassischen Amiga-Sound "emulieren" - Frequenz?

Beitrag von NBG »

Hallo,

ich hätte gern auf dem PC auch für paar Lieder den klassischen dreckigen dumpfen Amiga-Klang.

Die Lieder sollten also z.B. via Technosound Turbo 2 in den Amiga rein und wieder raus.

PC Output -> Technosound Turbo 2 -> Amiga -> Amiga Output -> PC Input

Schöne 8-bit hat die Kiste ja von Haus aus ;)

Aber mit welcher Frequenz soll ich das jetzt samplen?

Es soll etwa die "Qualität" der mitgelieferten Samples aus dem SoundTracker von Obarski haben.

Suche zeitgleich auch generell Infos zum Soundchip vom Amiga. Welcher Frequenzbereich usw.

Danke,
NBG
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starkiller
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Re: Klassischen Amiga-Sound "emulieren" - Frequenz

Beitrag von starkiller »

NBG hat geschrieben:Suche zeitgleich auch generell Infos zum Soundchip vom Amiga. Welcher Frequenzbereich usw.
Paula ist ein richtiger allround Chip gewesen (unter anderem auch für die Soundausgabe verantwortlich). Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_%28Amiga%29
Viele Grüße,

euer starkiller
NBG
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Beitrag von NBG »

Dazu kam ein festverdrahteter Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz von 7 kHz. Zum Abschalten des Filters konnte die Betriebsanzeige-LED auf halbe Helligkeit gesteuert werden, beide Funktionen teilten sich eine Leitung
Daran erinnere ich mich irgendwie... also das die LED bei Demos usw. öfter mal dunkler wurde.

Wie konnte man das umschalten? ASM?
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gunatm
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Beitrag von gunatm »

8Bit 22Khz sollten dreckig genug sein für den PC. Der Amiga Classic hat leider nur vier Soundkanäle, die mit geschicktem Abmischen zu 9 Spuren werden können (z.B. Oktalyzer). Leider war die Trakker-Entwicklung auf dem PC immer etwas holprig. Gerade für DOS gibt es nocht gute Trakker, aber Windows ... ich suche mal.

Link: http://www.modplug.com/
Link: http://www.madtracker.org/about.php
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Beitrag von NBG »

Es gibt für den PC zwar diverse "Downsampler"-Plugins die einem 8-Bit-LoFi-Charakter versprechen, aber ich hoffe mal der Amiga hat seinen eigenen Klang in der Hinsicht.

Modplug ist übrigens super! ;) Habe damit jahrelang gearbeitet... bin jetzt aber bei FL Studio gelandet, ich glaube für "Trackertypen" die logische Konsequenz ;)
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huepper
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Beitrag von huepper »

Schaut doch mal auf http://www.protracker.de/

Da gibts für den Amiga und auch für Windows verschiedene Tracker. ;)
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Beitrag von NBG »

huepper hat geschrieben:Schaut doch mal auf http://www.protracker.de/

Da gibts für den Amiga und auch für Windows verschiedene Tracker. ;)
Meinst Du mich? Außer ModPlug taugt keiner der Tracker für moderne Musik.

Aber FL Studio hat ein ähnliches Patternprinzip und von daher war der Umstieg nicht sonderlich schwer.
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DrCreep
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Beitrag von DrCreep »

gunatm hat geschrieben:8Bit 22Khz sollten dreckig genug sein für den PC.
ja, wenn's nicht sogar schon zu hoch ist.
Meine Samples hab ich immer mit ca. 13KHz gesampelt - wegen Platzmangel.
Die fertigen Instrumente (zB auf den ST-Disks) hatten oft noch weniger, wenn ich mich recht erinnere.
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Beitrag von NBG »

Wie kann man rausfinden welche kHz die Samples von den originale ST-Disks haben?

Ich hab diese IFF-Dateien lediglich mal nach WAVE konvertiert und mußte sie irgendwie auch noch um ein paar Noten transponieren damit die Tonhöhe auf dem PC genauso klingt wie auf dem Amiga.
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KillaByte
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Beitrag von KillaByte »

Hm - ich kann mich irren aber eigentlich sollte dir das ein Wave-Editor anzeigen, nachdem du das File geöffnet hast. Sollte im File-Header vermerkt sein.
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NBG
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Beitrag von NBG »

In Audacity kann man die nur als "RAW" importieren und da gibt man die Frequenz selber an.

Sieht so aus, als wäre es bei den ST-Disks irgendwas zwischen 22.050 und 11.025 Hz gewesen...
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KillaByte
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Beitrag von KillaByte »

Hmm - IFF Files sollte Audacity auch "richtig" öffnen können. Es sei denn, das sind gar keine richtigen IFF Files (also ohne IFF Header).
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Beitrag von NBG »

Ich hab die von der ST-01-Disk gezogen und die haben im Hex-Editor auch keinen "FORM"-Header oder sowas. Auch in den .mod-Dateien finde man keinen IFF-Header...
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